Bunkers in Zandvoort aan Zee

Der 2. Weltkrieg hatte fürs schöne Zandvoort katastrophale Folgen: nach der gezwungenen Evakuierung im Jahre 1942, wurde das alte Dorf von der deutschen Besatzungsmacht fast völlig zugrunde gerichtet. Es wurden Bunker gebaut und in den Dünen wurden Abschußbasen für V1-Rakete installiert.

Die Bauwerke waren Teil des berühmten Atlantikwalls: eine Verteidigungslinie womit der Besetzer dachte einen Angriff vom Meer aus abschlagen zu können. Dieser Atlantikwall wurde in kürzester Zeit von den Deutschen gebaut und führte vom äußersten Norden von Norwegen bis an der spanisch/ französischen Grenze bei Biarritz. Er hatte eine Länge von mehr als 2600 Kilometern.

In der Nachkriegszeit stand der Wiederaufbau vor allem im Zeichen des Wohnungsbaus. Es wurden in jener Zeit luxuriöse Hochhäuser an der Küste gebaut.

In den fünfziger Jahren nahm die Erholung aber wieder einen mächtigen Aufschwung und Zandvoort entwickelte sich zu dem Ort der es heute ist: ein wichtiger Badeort und zugleich ein herrlicher Wohnort.

Millionen von Gästen laben sich jährlich an den Zandvoorter Herrlichkeiten.

Heute sind immer noch sehr viele Bunker in den Dünen zu finden, viele liegen unter dem Sand verborgen.

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